Aktuell

100 Einträge in drei Jahren

14. Mai 2013 von Kommentieren

Seit Mai 2010 gab es hier auf der Seite umbauwerkstatt.at insgesamt über 100 Einträge rund um die Entwicklung der Tabakfabrik. Nach rund zwei Jahren regelmässigen Einmischens wird der Blog nun vorläufig abgeschlossen. Das Wissen, der seit 2010 existierenden umbauwerkstatt bleibt weiterhin als Archiv bestehen.

In Zukunft werden hier sporadisch und nach Bedarf Beiträge zum Thema der Tabakfabrik mit ihrem Umfeld bis hin zum Hafen Platz finden.

Der Think&Do Tank linzukunft, der diese Seite betreibt, ist seit 1. Februar in der Tabakfabrik eingezogen und arbeitet hier für eine innovative und langfristige Entwicklung des Zentralraums Oberösterreich. Der Fokus ist Linz.

Unsere neue Adresse lautet: Peter Behrens Platz 10, Stiege A, 4. Stock, 4020 Linz.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Projektschmiede Ideen für Linz, die im Juni 2013 stattfindet.
Rund 30 Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, in zwei 3-Tagessequenzen Ideen zur Verbesserung der städtischen Lebensqualität zu spinnen. Die inspirierensten und wirkungsvollsten Projektideen werden unmittelbar ausgewählt. Teams bilden sich. Ziel ist die Realisierung der Projekte im folgenden Jahr.

Zeit und Lust mitzumachen?!

Mehr Information und das Formular zur Teilnahme (bis Do. 16.5. möglich) finden sie hier: Ideen für Linz

Ergänzungen zum Artikel „Tabakfabrik: Mehr Glück als Verstand“ in den OÖN vom 26.01.

19. Februar 2013 von Kommentieren

Der Artikel in den OÖN hat starke Reaktionen hervorgerufen. Gut so. Immerhin geht es bei der Entwicklung der Tabakfabrik um ein 10-15 Jahresprojekt, das schon vor 3 Jahren begonnen hat! Hier werden einmal Hunderte, wenn nicht Tausend Menschen leben und arbeiten, die Investitionen werden sich voraussichtlich auf Millionen im 3-stelligen Bereich belaufen. In Anbetracht dessen wird öffentlich noch wenig substanziell und sachlich diskutiert. Um aber ein Zukunftsraum, ein Raum der (gesellschaftlichen und sozialen) Innovation zu werden, muss die Fabrik auch ein öffentlicher Diskussions- und Verhandlungsraum werden. Bisher wurde meines Erachtens aber vorwiegend gute Werbung gemacht.

3100 Zeichen sind sehr wenig um die Komplexität der Thematik zu beleuchten … in einer Zeitung die von Hunderttausenden in ganz Oberösterreich gelesen wird. Folgend also ein Versuch den kompakten Artikel etwas ausführlicher, vor allem in Reaktion zu denzahlreichen Kommentaren, zu erläutern. Immer wieder enttäuschend ist übrigens das zum Teil niedrige Niveau der anonymen Postings, die nicht auf den Inhalt eingehen, sondern versuchen den Autor zu diskreditieren.

Scan: OÖN

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PionierInnen der Tschickbude

16. Februar 2013 von Kommentieren

Mindestens so wichtig wie die positive Berichterstattung zur Entwicklung der Tabakfabrik sind die fundierten Kritiken. Gerade die konstruktive Kritik von Innen und eine öffentliche Diskussion wird vom Zukunftsraum Tabakfabrik benötigt, um ihrer Rolle und Bedeutung in Linz gerecht zu werden. So auch dieser Arikel von Christian Diabl in der aktuellen Kupf Zeitung:

S. 08/09 aus KupfZeitung-144

S. 08/09 aus KupfZeitung-144

Bitte mehr davon. Denn die Tabakfabrik ist auch zu verhandeln.

Der Artikel kann auch hier auf der Kupf Seite als pdf heruntergeladen werden.

Vortrag: Friedrich von Borries

14. Januar 2013 von Kommentieren

Im Rahmen der sehr empfehlenswerten “Zukunft Stadt” Reihe des Fachbereichs Örtliche Raumplanung an der TU Wien spricht am kommenden Donnerstag Friedrich von Borries:

Friedrich von Borries
Entwerfen zwischen Fiktion, Imagination und Pragmatismus
Do 17.01.2013, 19:00 Uhr
HS7, Stiege 7, EG, TU Wien

Flyer: Fachbereic Örtliche Raumplanung

Anhand von Beispielen seiner wissenschaftlichen und planerischen Praxis –von »Wer hat Angst vor Niketown«, dem »Glossar der Interventionen«, dem »Berliner Atlas paradoxaler Mobilität« und den Planungen für den GrünGürtel Frankfurt – stellt Friedrich von Borries Grenzen und Perspektiven von Entwurfs- und Planungsverständnissen dar, und reflektiert dabei, wovon wir eigentlich reden, wenn wir den Begriff »Stadt« gebrauchen. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf sein aktuelles Projekt, die »Rekonstruktion der Berliner Weltverbesserungsmaschine«.

Auf dem Blog urbaniZm ist ein Interview mit Friedrich von Borries, das vor wenigen Jahren mit im Rahmen einer Lehrveranstaltung entstanden ist, nachzulesen:

“Von Stadt wünscht man sich nicht etwas, Stadt gestaltet man als Bewohner”

Stadtentwicklung selbst gemacht – Miniinterview mit Klaus Overmeyer

27. Dezember 2012 von 1

Die Zeit zeigt ein kleines Interview mit Klaus Overmeyer:

“In Berlin werden leere Flächen zwischenvermietet, bis es eine dauerhafte Lösung gibt. Was andere Städte davon lernen können, sagt Landschaftsarchitekt Klaus Overmeyer.”

Buchpräsentation: Ohne Filter – Arbeit und Kultur in der Tabakfabrik Linz

21. November 2012 von Kommentieren

Am kommenden Freitag, 23.11 findet um 19:00 in der Tabakfabrik Linz die Präsentation des Buchs Ohne Filter – Arbeit und Kultur in der Tabakfabrik Linz statt. Herausgegeben von Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler zeigt das Buch wie die “Betriebskultur [der Tabakfabrik] und ihre Entwicklung nach 1945 aus der Perspektive der Belegschaft wahrgenommen wurde.”

“Bei der Buchpräsentation am 23.11. um 19:00 Uhr sind daher besonders auch die ehemaligen ArbeiterInnen der Tabakfabrik eingeladen. Der neuen Führung der Tabakfabrik Linz ist es ein großes Anliegen, so eine Brücke zwischen der Geschichte und der Zukunft der Tabakfabrik Linz zu schlagen.” (tabakfabrik-linz.at) (weiterlesen …)

“Planning Unplanned – Exploring the New Role of the Urban Practitioner”

13. November 2012 von Kommentieren

Eine spannende Konferenz findet in der kommenden Woche am 19. und 20.11 in Wien statt. Diese wendet sich an all die Aktiven, die so wie umbauwerkstatt auch, selbst und innovativ Stadtentwicklung betreiben. Für die Konferenz kooperieren verschiedene Institute der TU Wien, die Akademie der bildenden Künste und KÖR, Kunst im öffentlichen Raum Wien. Eingeladen wird zu einem „produktiven Symposium“, sprich einer Kombination von Workshops, öffentlichen Vorträgen und Diskussionen um die Praxis von “urban practitioners” zu diskutieren. Vormittags sind interne Workshops geplant, nachmittags Vorträge. Am Abend wird berichtet und reflektiert.

Flyer Symposium

Das gesamte Programm ist hier downloadbar. (weiterlesen …)

Eisenbahnbrücke Linz

21. Oktober 2012 von Kommentieren

In ein paar Wochen, am 14. November 2012 feiert die Eisenbahnbrücke Linz ihren 112. Geburtstag. Eine kleine Ausstellung im Landesmuseum bietet aktuell einige Informationen über das Bauwerk. Eine Führung zur Brücke mit Mag. Ute Streitt findet noch kommenden Sonntag von 11.00 bis ca. 12.30 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils unter der Eisenbahnbrücke am Linzer Ufer. Einen 343-seitigen Reader über das Bauwerk gibt es online auf den Seiten des Landesmuseums.

Führung zur Eisenbahnbrücke Linz. Foto: Lorenz Potocnik.

Die Stahlkonstruktion der Brücke ist in Folge der jahrzehntelangen Salzstreuung gepaart mit mangelnder Pflege massiv geschädigt, was in dem Papier “Gutachten, Analysen und Stellungnahmen zur Eisenbahnbrücke Urfahr” und mit einigen Fotos des Zustands in einer Studie aus dem Jahr 2010 nachzulesen ist.

Weitere Hintergründe sind mit der Sendung “Die Causa Eisenbahnbrücke als Lehrstück politischer Kultur” als Podcast auf Radio FRO nachzuhören.

In den letzten Wochen hat sich der Verein „Rettet die Eisenbahnbrücke“ formiert, um deren Erhalt und die Bereitstellung der Renovierungskosten zu fordern. Eine Unterstützungserklärung kann hier unterzeichnet werden. (weiterlesen …)

Soziale Skulpturen

18. Oktober 2012 von Kommentieren

Daniela Brahm war in den letzten Tagen erneut in Wien, um über ihre Erfahrungen mit dem Projekt ExRotaprint zu sprechen. Diesmal im Rahmen von Werten und Verwerten. Ökonomische Grundlagen für ein »Recht auf Stadt«, einer Veranstaltung des ur3anize Festivals.

“7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung”, eine soziale Plastik von Joseph Beuys
Foto: 7000eichen.de

Daniela Brahm erzählte von der Kaufkonstruktion, bei der zwei Stiftungen das Grundstück “besitzen” und per Erbbaurecht an die gGmbH weitergegeben haben. Sie erzählte von der festgelegten Aufteilung der Nutzung mit je einem Drittel Kunst, Gewerbe und Soziales,  also von einer gestärkten Heterogenität. Und sie beschrieb ExRotaprint als “soziale Plastik”. Mehr dazu hier.

Aber auch im Zentrum Augsburgs wird gerade an einer “sozialen Skluptur” geplant: In einem 1960er Jahre Haus, einem ehemaligen Altersheim, soll in Kooperation mit der Diakonie Augsburg das Grandhotel Cosmopolis entstehen. Dieses Hotel ist als “Kulturgästehaus” geplant, als “Asylbewerberunterkunft mit sozio-kulturellen Mehrwert”.  Hier soll Flüchtlingen ein Leben inmitten in der Gesellschaft ermöglicht werden. Raum gibt es demnach auch für Künstler und Menschen, die für begrenzte Zeit ein Zimmer suchen, für Kultureinrichtungen und ein Lokal. Letzte Woche wurde die (Um)-Baugenehmigung erteilt.

“Grandhotel bedeutet für uns im historischen Sinne ein sozio-kultureller Ort, der in den Städten immer für internationale Gäste gesorgt hat. Dort waren Tanzabende, dort war Musik. Wenn mal eine Lesung war, dann war das in dem Grandhotel. Im Laufe der Zeit sind diese Grandhotels leider verschwunden. Oder sie sind nur noch für die oberen Bevölkerungsschichten finanzierbar.”

ur3anize! Festival

28. September 2012 von Kommentieren

Noch sieben Tage bis zum ur3anize! Festivalstart. Das internationale Festival für urbane Erkundungen findet unter dem Thema Stadt selber machen vom 5.-14.10.2012 in Wien statt. -> JETZT zu den Workshops anmelden.

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